Beurteilung der Hits einer Patentrecherche

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Oft erhält man nach einer Patentrecherche mitunter eine riesige Zahl Treffer. Die Frage ist dann, wie man diese möglichst effizient beurteilt ohne zu viel Zeit zu benötigen.

Der Trick dabei ist, in mehreren Schritten die Zahl an relevanten Dokumenten immer mehr einzuengen. Dabei sollte im ersten Schritt, wo die meisten Treffer zu beurteilen sind, die Bearbeitungszeit pro Dokument sehr kurz sein und kann dann in den weiteren Schritten immer grösser werden. Weiterlesen

aeB-Bildungslunch zum Thema Bloggen

Als langjährige Bloggerin bin ich überzeugt vom Nutzen der Blogs als persönliches Marketing- und Weiterbildungsinstrument für ErwachsenenbildnerInnen und TrainerInnen und lade Sie deshalb zum aeB-Bildungslunch am Donnerstag, 2. Oktober 2014 von 12.15 – 13.30 Uhr in Zürich ein.

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PubMed Clinical Queries – eine Datenbank für klinische Forschung

Mit PubMed Clinical Queries kann man gut in kurzer Zeit und auf einfache Weise Antworten zu klinischen Fragen bekommen. Für eine wirklich umfassende Suche ist es zwar nicht gut geeignet, jedoch ist gerade für Leute, die im Recherchieren eher ungeübte sind, die Möglichkeit vorgefertigte Filter einzustellen eine tolle Sache, denn so vermeidet man Syntax-Fehler und findet spezifischere Antworten, z.B. zur Prognose, Therapie, Etiologie und einigem mehr.

Hier wurde nach Chemotherapie bei Brustkrebserkrankungen gesucht:

PubMedClinicalQueries

Die Anzahl Treffer ist sehr gross, könnte aber mit weiteren Stichworten eingeengt werden.

  • Links werden die Treffer sortiert in Kategorien von klinischen Studien gezeigt, wobei hier Prognose ausgewählt wurde.
  • In der Mitte finden sich systematische Reviews.
  • Rechts sind die Treffer nach medizinischer Genetik gezeigt, wobei hier nicht weiter eingeengt wurde.

Die Titel, Autoren und Literaturstellen der ersten fünf Treffer werden jeweils darunter angezeigt. Wenn man nur ein Beispiel möchte, ist diese Suche eine sehr einfache Möglichkeit eine spezifische Referenz zu finden.

Ausserdem finden sich über Aufklappmenüs auf der Seite direkte Links finden sich zu vielen anderen Datenbanken, was Chemie, Bioassays, Taxonomie und andere verwandte Gebiete betrifft.

Erweiterte Suche bei Twitter

Twitter wird von vielen als eine Art «Nachrichtendienst» genutzt, um über Neuigkeiten verschiedenster Art zu informieren und informiert zu bleiben. Mit dem Suchschlitz neben dem blauen Twittervögelchen kann man nach Stichworten suchen. Clevere verwenden dabei auch die sogenannten Hashtags #, welche einem Begriff vorgestellt sein können.

bsp wetterin Twitter

Doch will man ganz konkret eine fundierte Recherche in Twitter durchführen, lohnt es sich gezielt auf die Twitter-Suche zu gehen. Das Suchformular ist ähnlich reduziert aufgebaut wie die Google-Suche. Als weitere Suchhilfe erhält man unter Operatoren eine Übersicht über mögliche Suchoperatoren wie Hashtag, Anführungszeichenoder auch die Ausschlussfunktion von bestimmten Begriffen mit einem Minuszeichen.

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Stichwort – Schlagwort – Schlüsselwort

Immer wieder ist im Zusammenhang mit Fachdatenbank-Recherchen von Stichwörtern, Schlagwörtern, Schlüsselwörtern, Keywords etc. die Rede. Diese Begriffe werden vielfach auch verwechselt.

Stichwörter werden direkt einem Originaldokument entnommen. Sie existieren in allen Fachdatenbanken, sei dies im Volltext oder im Titel und in den Zusammenfassungen (Abstracts).

Im Gegensatz dazu entstammen Schlagwörter (Deskriptoren, Controlled Terms) einem kontrollierten Vokabular (Controlled Vocabulary). Bei Schlagwörtern handelt es sich um festgelegtes, kontrolliertes Vokabular, das von Bearbeitern den Datenbanken zuordnet wird. Sie beschreiben den Inhalt der Quelle, müssen aber nicht unbedingt in deren Originaltext vorkommen.

Besonders aktuelle Datenbankdokumente haben oft noch keine Schlagwörter erhalten. Um auch solche Treffer zu finden, sollte man ergänzend nach Stichwörtern suchen.

Schlüsselwörter werden allgemein als Begriff oder Aussage, als Kennwort oder Leitlinie für etwas verwendet. Vielfach wird ein Schlüsselwort auch als Oberbegriff für Stichwort und Schlagwort betrachtet.

Der Begriff Keyword kann je nach Anwendung eine unterschiedliche Bedeutung haben. Das Wörterbuch Leo listet z.Z. folgende Übersetzungen auf: Kennwort, Passwort, Schlagwort, Schlüsselwort, Stichwort.

Neue Autorin im Weblog: Beatrice Krause

Welcome

Wir freuen uns auf unsere neue Autorin Beatrice Krause, die hier in wenigen Tagen zu schreiben beginnt. Sie ist Ausbilderin zu Internetthemen (Recherche, Social Media) und verfolgt gespannt den aktuellen Diskurs, wie man das Netz für das Lernen und Lehren nutzen kann. In ihrem persönlichen Weblog http://blog4search.blogspot.ch/ verrät sie Tipps und Tricks zur Internetrecherche und informiert zu Social Media.

Herzlich willkommen, Bea!

Analyse und Visualisierung von STN AnaVist optimal ausnutzen

In meinem früheren Beitrag stellte ich das Analyse- und Visualisierungstool STN AnaVist kurz vor.

STN AnaVist und ähnliche Tools generieren aus Terms (Schlüsselwörtern) der mit einer Fachdatenbank recherchierten Treffer u.a. “Forschungslandschaften”, mit denen man eine Technologie analysieren kann.  Bei Verwendung von Patentdatenbanken entspricht jeder Punkt auf der Landschaft einer Erfindung bzw. einer Patentfamilie . Die relative Nähe eines Punktes zu einem anderen steht für die Ähnlichkeit der Erfindungen (x/y-Achsen). Die Höhe der Peaks zeigt die Dichte der Erfindungen in einer bestimmten Technologie an (z-Achse).

Mit dem Einstellen der maximalen Frequenz der Terms kann bestimmt werden, welche häufigsten Terms nicht in die Visualisierung einbezogen werden. Die Möglichkeit,  mit STN AnaVist nach einer ersten bezahlten Visualisierung kostenlos beliebige Subsets zu bilden, kann benutzt werden, um kostengünstig die optimale Frequenz der Terms für die Berechnung der Research Landscape zu finden.

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Workshop Patentrecherchen

Mein Workshop “Patentrecherchen” an der TECHNOPARK® ACADEMY in Zürich gibt Antworten auf die Frage “Wie gewinne ich einen Konkurrenzvorsprung durch Patentrecherchen?”.

Die Teilnehmenden erarbeiten sich die Grundlagen für Patentrecherchen mit frei zugänglichen spezifischen Datensammlungen. Sie sind in der Lage, diese Informationen zu filtern und gezielt für ihren Geschäftszweck einzusetzen und damit strategische Vorteile aus der Patentinformation zu gewinnen. Sie erhalten zudem wertvolle Hinweise auf weitergehende kommerzielle Patentdatenbanken für ihre Eigenrecherchen. Im Kurspreis inbegriffen sind die Kursunterlagen sowie individuelle Beratung  zu Vorzugskonditionen im Anschluss an den Workshop. Details finden Sie in diesem Factsheet.

Kosteninformation unter: http://www.tp-academy.ch/kurse/pracademic-workshops-modul-5/

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Eine gute Übersetzungshilfe für die Vorbereitung auf Patentrecherchen

Viele Patentdatenbanken wie zum Beispiel Derwent World Patents Index (DWPI) oder Espacenet müssen auf Englisch recherchiert werden, weil für ihre Erstellung sämtliche Erfindungspatente und Gebrauchsmuster ins Englische übersetzt wurden. Die meisten deutschsprachigen Rechercheure nutzen zusätzlich zu Ihren Englischkenntnissen die beiden Übersetzungshilfen LEO oder Linguee.

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